60 Sounds

26.08.2019

Forum: Radical Soundtracks

18.08.2019, 10 – 13 Uhr
Alexander Hacke

Strategien gegen stereotype Filmmusik

Ziel des Forums ist es, eine neue Generation aufstrebender Filmemacher*innen mit einer musikalischen Herangehensweise innerhalb ihres Mediums vertraut zu machen, die sich unabhängig konventioneller Stereotypen positioniert. Alexander Hackes non-konformer Ansatz bei der Komposition von Filmmusik erschließt sich neben seiner langjährigen Arbeit mit der Band Einstürzende Neubauten durch den kompromisslosen Einsatz ungewöhnlicher Klangquellen, der konsequenten Abschaffung gängiger Erzählstrukturen sowie durch die eklektische Auswahl und Symbiose unterschiedlichster Genres in seinem Oeuvre.

Das von Alexander Hacke entwickelte Forum soll eine praxisnahe Einführung in alternative Vorgänge der Arbeit mit Ton und Musik im kinematischen Kontext bieten und die Teilnehmer*innen mit Kenntnissen ausstatten, die ihren Horizont in der Entwicklung und Umsetzung eigener Projekte erweitern sollen. Dabei wird er seine, in drei Jahrzehnten gesammelten, Erfahrungen als Filmmusiker einbringen, die wichtigsten Arbeitsschritte zur Findung und Herstellung von innovativer Filmmusik auffächern und ausführlich auf Themen, wie die Dekonstruktion und Manipulation von Audiomaterial eingehen. Er wird die komplementäre oder unterstützende Beziehung von Bild und Ton, ungeachtet kommerzieller Erwägungen erläutern und die Arbeit mit »Mock Ups« und »Temp Tracks«, den sog. vorläufigen Musiken erklären. In seinem Seminar werden sowohl essenzielle Techniken des»Spotting« und die dramatische Wirkung von minimalen Verschiebungen auf den Effekt von Filmmusik als auch die Integration und Wechselwirkung von Musik und Sounddesign demonstriert. Weitere Punkte sind die Entwicklung von wiedererkennbaren und verbindenden Elementen im Score, die Bedeutung von musikalischen Referenzen schon während des Schreibprozesses eines Drehbuchs, sowie die Bedienung gängiger Audio Workstations zur Bearbeitung von Ton und Musik.

Seminargebühr: 50 € (inkl. 19 % MwSt.) oder
Forum Flaterate: 150 € (inkl. 19% MwSt.)
für eine beliebige Anzahl von Foren oder
Flaterate: 1800 € (inkl. 19% MwSt.)
für eine beliebige Anzahl von Masterclasses, Workshops, Foren und Special Eventsohne MasterClass SoundDesign Randy Thom
Flaterate PLUS: 2.500,00 € (incl. 19% Mwst./VAT)
für eine beliebige Anzahl von Masterclasses, Workshops, Foren und Special Events inkl. Master Clas Sound Design mit Randy Thom
Ermäßigung für Studierende: 20%
Zuschuss Bildungsprämie möglich
Arbeitssprache: englisch
Veranstaltungsort: Elsa Brändström Haus, Hamburg-Blankenese

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Alexander Hacke ist ein deutscher Musiker, Musikproduzent, Komponist von Filmmusik und Schauspieler. Bekannt ist er vor allem als Gitarrist (1980–1994) und Bassist (seit 1994) der Band Einstürzende Neubauten. Seit 1992 betätigte sich Alexander Hacke auch als Komponist von Filmmusik (siehe unten Filmografie). Zusammen mit anderen Komponisten steuerte er auch Musik zum erfolgreichen Film Gegen die Wand (2004) von Fatih Akın bei. In Akıns Dokumentarfilm Crossing The Bridge – The Sound of Istanbul (2005) trat er vor der Kamera auf. Als Filmkomponist für Akins Film The Cut wurde Alexander Hacke für den Deutschen Filmpreis nominiert.

Filmografie als Komponist (Auszug):
1987: „Nihil – Alle Zeit der Welt“(DFFB Abschlussfilm von Uli M. Schüppel)
1992: „Die Terroristen“, Regie: Philip Gröning (D)
1993: „Prinz in Hölleland“, Regie: Michael Stock (D)
2004 „Gegen die Wand“, Regie: Fatih Akin (D)
2006 „Das Wilde Leben“, Regie: Achim Bornhak (D)
2007 „Fuori Dalle Corde“, ausgezeichnet in der Kategorie „Beste Musik“ beim 26ten Festival International Du Premier Film in Annonay, Frankreich.
Regie: Fulvio Bernasconi, (Schweizerisch-Italienische Co-Produktion)
2008 „Last Cowboy Standing“, Regie: Zaida Bergroth (Finnland)
2009 „Hinter Kaifeck“, Regie: Esther Gronenborn (D)
2010 „Empire Me“, gewinnt „Prix du Film Rebell“ für das Zusammenspiel von Musik und Bild beim Filmfestival in Aubagne, Frankreich. Regie: Paul Poet (Ö)
2011 „Generation P“ (Russ/USA) Regie Victor Ginzberg
2014 „The Cut“, Alexander wird nominiert für den Deutschen Filmpreis 2015. Regie: Fatih Akin (D)
2017 „High And Outside“ (USA), Regie: Evald Johnson

Forum: Immersive Audio

15.08.2018, 14 – 17 Uhr
Eric Horstmann

In diesem Forum werden wir uns mit den verschiedenen immersiven Audioformaten auf dem Markt befassen und wo sie eingesetzt werden können. Später werden wir uns näher mit der Technologie und den Produktionsabläufen von Dolby Atmos beschäftigen.

Immersive Audio wurde hauptsächlich für VR, aber auch für mobile Geräte entwickelt und besteht aus drei Teilen. Das erste sind Kanäle; Heimkinos verwenden ein 5.1-System, um Front-, Links-, Rechts-, Links-, Links-, Rechts- und Rückteil zu bedienen, und ein Subwoofer. Immersive Audio basiert zunächst auf dem gleichen Prinzip. Der einzige Unterschied besteht darin, dass es jetzt ein 11.1 oder ein Array nachahmen kann.

Der zweite Teil von Immersive Audio ist Ambisonics.
»Ambisonic-Signale sind szenenbasierte Audioelemente, die nicht einzelne Quellen (wie kanal- oder objektbasierte Formate), sondern das Klangfeld als Ganzes von einem Punkt im Raum aus beschreiben«, sagt Julien Robilliard, Produktmanager am Fraunhofer Institut, das die mp3- und AAC-Codecs erfunden hat.

Mit der kopfbezogenen Übertragungsfunktion (HRTF), bei der binaurale Stereomikrofone in den Ohren eines Dummys platziert und externe Klänge aufgenommen werden, um ein »Head-Print«-Profil zu erstellen, kann ein immerwährender Klang erzeugt werden (in Zukunft könnten wir alle einen Klang erhalten, der auf die Form unseres Kopfes und Gesichts abgestimmt ist).

Binauraler Klang ist jedoch nur eine clevere Stereoanlage und ideal für Kopfhörer. Für echte 360-Grad-Audioaufnahmen, die für Lautsprecher geeignet sind, erfassen Mikrofone Audio von vier verschiedenen Positionen aus.

Der dritte Teil von Immersive Audio sind Audioobjekte.
Ein Audioobjekt ist eine Monospur, die von Metadaten begleitet wird, die die genaue Position dieses Sounds angeben.

Warum ist Immersive Audio wichtig?

»Der Sound in jedem immersiven Content-Erlebnis spielt eine ebenso wichtige – und oft übersehene – Rolle wie das Visual, wenn es darum geht, den Zuschauer in die Action zu versetzen«, sagt Canaan Rubin, Director of Production and Content bei der VR- und AR-Produktionsfirma Jaunt.
Er verwendet ambisonische Mikrofone, die auf dem umliegenden Set angebracht sind, um den Klang in der Runde authentisch einzufangen. »Bei der Wiedergabe unserer 360-Inhalte bieten Audio-Technologien wie Dolby Atmos für VR, DTS Headphone:X und die kürzlich vorgestellte neue Version von Dirac VR exklusive Audioformate, die durch HRTFs (head-related transfer functions) zu einem echten 3D-Klangerlebnis ergänzt werden«, sagt Rubin.

 

Seminargebühr: 50 € (inkl. 19 % MwSt.) oder
Forum Flaterate: 150 € (inkl. 19% MwSt.)
für eine beliebige Anzahl von Foren oder
Flaterate: 1800 € (inkl. 19% MwSt.)
für eine beliebige Anzahl von Masterclasses, Workshops, Foren und Special Eventsohne MasterClass SoundDesign Randy Thom
Flaterate PLUS: 2.500,00 € (incl. 19% Mwst./VAT)
für eine beliebige Anzahl von Masterclasses, Workshops, Foren und Special Events inkl. Master Clas Sound Design mit Randy Thom
Ermäßigung für Studierende: 20%
Zuschuss Bildungsprämie möglich
Arbeitssprache: englisch
Veranstaltungsort: Elsa Brändström Haus, Hamburg-Blankenese

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Eric Horstmann ist seit 2004 in der Postproduktion tätig und arbeitete bis 2014 als Toningenieur und technischer Leiter in verschiedenen Berliner Postproduktionshäusern. Im Jahr 2012 plante und realisierte er die erste Dolby Atmos Dubbing Stage und ist tief in immersiven Workflows verwurzelt. Von 2014 bis 2018 arbeitete er als Pro Audio Product Specialist für Avid und ist heute als Business Development Manager für Genelec tätig.

Forum: Psychoakustik

18.08.2019, 10 – 13 Uhr
John Groves

Psychoakustik – Die Kraft des Klang und der Musik, um unseren Geist zu kontrollieren

 

Der Einsatz von Ton und Musik beispielsweise in Filmen oder in der Markenkommunikation wird traditionell intuitiv gesteuert, wobei die Auslöser für die gewünschten spezifischen und universellen Emotionen, Assoziationen und Wahrnehmungen von dem eigenen Gedächtnis geliefert werden.

In den letzten Jahren wurden verstärkt Systeme entwickelt, die eine effizientere und effektivere Anwendung von Klang und Musik ermöglichen. Sie werden derzeit unter anderem in den Bereichen Sound Branding und Werbung, oder im Bereich Gesundheit in der Musik- und Klangtherapie eingesetzt.

Die Disziplin, wie der Klang wahrgenommen wird und wie er uns beeinflusst, wird Psychoakustik genannt. Erst wenn wir den Einfluss von Klang und Musik auf unseren Geist und auf unsere Sinne besser verstehen, können wir ihn effektiver einsetzen.

Dieser Vortrag untersucht die Phänomene Klang und Musik aus der Wahrnehmungsperspektive und beobachtet deren Wirkung auf unsere Emotionen, unser Gedächtnis und unsere Gesundheit. Es zeigt, wie der Klang in der Lage ist, psychologisch Einfluss zu nehmen auf unsere Gedanken sowie auf biochemische Prozesse, mit einer tiefgreifenden neurologischen Wirkung auf das Nervensystem. Wir werden auch beobachten, wie Schallimpulse und Vibrationen Gehirnwellen synchronisieren können, um Stress effektiv abzubauen, den Schlaf zu fördern und die Konzentration zu steigern.

Seminargebühr: 50 € (inkl. 19 % MwSt.) oder
Forum Flaterate: 150 € (inkl. 19% MwSt.)
für eine beliebige Anzahl von Foren oder
Flaterate: 1800 € (inkl. 19% MwSt.)
für eine beliebige Anzahl von Masterclasses, Workshops, Foren und Special Eventsohne MasterClass SoundDesign Randy Thom
Flaterate PLUS: 2.500,00 € (incl. 19% Mwst./VAT)
für eine beliebige Anzahl von Masterclasses, Workshops, Foren und Special Events inkl. Master Clas Sound Design mit Randy Thom
Ermäßigung für Studierende: 20%
Zuschuss Bildungsprämie möglich
Arbeitssprache: englisch
Veranstaltungsort: Elsa Brändström Haus, Hamburg-Blankenese

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John Groves ist Komponist, Musikproduzent und Berater und gilt als der Pionier des Sound Brandings. Er entwickelte ein strukturiertes System zur Erstellung und Umsetzung von Marken- und Corporate Sound Identities, das die Grundlage für den heutigen Marktstandard bildet. Groves kreierte unvergessliche Melodien für Marken wie Olympus, Mentos, Bacardi, Mars und Visa.

 

Special Event: Ein Abend mit…

11.08.2019, 20 Uhr
Eric Wainaina & Gäste

MediaSoundHamburg stellt an diesem Abend einen der bekanntesten kenianischen Singer und Songwriter vor: Eric Wainaina.

Neben seiner Arbeit als Singer/Songwriter schreibt er Musik für Film und Fernsehen, unter anderem für das von Tom Tykwer initierte Projekt One Fine Day Films. Eric Wainaina produzierte die 52-teilige britisch-kenianische Kinder TV-Serie Tinga Tinga Tales und schrieb auch die Musik dazu. Das Musical Tinga Tinga Tales wird seit Sommer letzten Jahres unter anderem am Broadway aufgeführt. Anhand zahreicher Beispiele bekommen wir einen Einblick in sein unfangreiche Werk und dürfen außerdem auf weitere Gäste gespannt sein.

Veranstaltungsort: Elsa Brändström Haus, Hamburg-Blankenese
Moderation: André Feldhaus
Eintritt: 5 €

Tickets

Eric Weineina tritt am 10. August bereits im Rahmen von der MediaSoundHamburg bei der Afrikanischen Nacht im resonanzraum auf. Seine Musik ist eine interessante Mischung aus kenianischen Benga-Rhythmen, ostafrikanischen Gitarren und moderner Popmusik. Seit 2001 hat er acht Alben veröffentlicht. Einer seiner bekanntesten Songs ist Kenya Only, mit dem er über Nacht zum Star wurde. Nach dem Terroranschlag auf die US-Botschaft in Nairobi 1998 mit über 200 Toten wurde Kenya Only zum inoffiziellen Trauersong, der ständig im Radio und Fernsehen gespielt wurde. Der Song wurde auch später bei den Unruhen Anfang 2008 wieder sehr bedeutend

Programm Frustration Stephan Eicke

Forum: Film Music – Conflicts and Frustrations

Stephan Eicke
16.08.2019, 10 – 17 Uhr

Der Kurs richtet sich an alle, die als Musiker*innen mit Interesse an Filmmusik tätig sind, die entweder das Handwerk der Filmmusik erlernen oder eine Karriere als Komponist*in in den Medien aktiv verfolgen wollen.

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Forum: Music and Sound Design in Commercials

17.08.2019 14 – 17 Uhr
Norbert Vander, Stephan Konken

Die Rolle von Musik und Sounddesign in der Werbung wird immer bedeutender. Norbert Vander, international ausgezeichneter Werbefilmregisseur und Autor und der Studiobetreiber Stephan Konken (KONKEN STUDIOS/Hamburg) erläutern in diesem Forum die Funktion von Musik und Sounddesign im Werbefilm.

Seminargebühr: 50 € (inkl. 19 % MwSt.) oder
Forum Flaterate: 150 € (inkl. 19 % MwSt.)
für eine beliebige Anzahl von Foren oder
Flaterate: 1800 € (inkl. 19% MwSt.)
für eine beliebige Anzahl von Master Classes, Workshops, Foren und Special Events exkl. MasterClass Sound Design mit Randy Thom oder
Flaterate PLUS: 2.500 € (inkl. 19% MwSt.)
für eine beliebige Anzahl von MasterClasses, Workshops, Foren und Special Events inkl. MasterClass Sound Design mit Randy Thom
Ermäßigung für Studierende: 20%
Zuschuss Bildungsprämie möglich
Arbeitssprache: englisch
Veranstaltungsort: Elsa Brändström Haus, Hamburg-Blankenese

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Norbert Vander (BVR) ist einer der renommiertesten deutschen Werbefilmregisseure. Zu seinen Auftraggebern gehören unter anderem Audi, Porsche, Bugatti und Volkswagen. Er führte Regie unter anderem bei dem Werbefilm „Volvo V90 – Made by Sweden feat. Zlatan Ibrahimović (Prologue & Epilogue)“
Stephan Konken ist Inhaber der KONKEN STUDIOS in Hamburg und hat seit 1988 über 200 Produktionen für Film, TV und Werbung vertont.

Forum: Deine Musik in Film, TV & anderen Medien

12.08.2019 10 – 17 Uhr
Martin Häne, Panos Kolias

Viele Komponist*innen und Musiker*innen möchten Filmmusik für Langspielfilme schreiben oder als Künstler*innen auf der Bühne erfolgreich sein. Der Weg dorthin ist mitunter sehr mühsam. Unterstützung könnte dabei der Lizensierungsmarkt bieten und zwar sowohl in finanzieller Hinsicht als auch in Punkto Vermarktung. Wir erläutern im Workshop unter anderem woher die Musik, welche wir alle täglich in Filmen, TV-Serien und -Sendungen, Werbungen, Telefonwarteschleife, Online-Videos etc. hören eigentlich stammt, wie ich als Künstler*in oder Komponist*in Credits in Filmen/TV-Serien optimal für meine Karriere zum Beispiel auf der Bühne oder für die Vorstellung bei Regisseur*innen nutzen kann, wie ich ein nachhaltiges Einkommen erzielen kann, auch wenn ich gerade keine Konzerte spiele oder einen Kompositionsauftrag habe und wie ich als Künstler*in mit meinen bestehenden Songs nebst CD-Verkäufen, Downloads und Konzerten noch ein zweites Mal Geld verdienen kann.

Die Teilnehmer*innen sind aufgefordert ihre eigene Musik mitzubringen. Gemeinsam werden wir anhand der Beispiele diskutieren, was, wo, wie und warum für den Lizenzmarkt funktioniert, bzw. welche speziellen Kriterien dieser Markt an die Musik stellt. Die Teilnehmer*innen bekommen vor dem Workshop ein Hand-Out per Email zugeschickt, in dem die wichtigen rechtlichen und branchenspezifischen Begriffe verständlich erklärt sind.

Seminargebühr: 50 € (inkl. 19 % MwSt.) oder
Forum Flaterate: 150 € (inkl. 19 % MwSt.)
für eine beliebige Anzahl von Foren oder
Flaterate: 1800 € (inkl. 19% MwSt.)
für eine beliebige Anzahl von Master Classes, Workshops, Foren und Special Events exkl. MasterClass Sound Design mit Randy Thom oder
Flaterate PLUS: 2.500 € (inkl. 19% MwSt.)
für eine beliebige Anzahl von MasterClasses, Workshops, Foren und Special Events inkl. MasterClass Sound Design mit Randy Thom
Ermäßigung für Studierende: 20%
Zuschuss Bildungsprämie möglich
Arbeitssprache: englisch
Veranstaltungsort: Elsa Brändström Haus, Hamburg-Blankenese

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Martin Häne ist Komponist und Produzent für Musik in Medien. Er komponierte für zahlreiche internationale Filmproduktionen unter anderem von Dreamworks, Lions Gate und Universal (www.martytone.com).
Panos Kolias ist Komponist, Produzent und Musiker. Er schreibt Musik unter anderem für internationale Fernsehshows, Kurzfilme, Trailer, Remixes und Online Werbung. (www.panoskolias.com).

Studio1 Elias lacht

Workshop: Pro Tools

Keine Angst vor Software!

12.08.2019, 10 – 17 Uhr
Elias Struck

Es darf hemmungslos herumgeklickt werden! Der Fokus des Workshops für Anfänger und Fortgeschrittene liegt auf der praxisorientierten Anwendung von Pro Tools. Die Teilnehmer*innen bekommen einen Überblick über die Pro Tools Filestruktur, Menüführung, Navigation zwischen den verschiedenen Fenstern, Ansichten und Zeitleisten, das Setup für verschiedene Anwendungsbereiche, Sessions und Tracks managen, Signalrouting (Busse, Gruppen, Sends), Grundlagen Editing, Grundlagen Automation, PlugIns und Grundlagen des Mischens.

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MasterClass GameMusic

09.08. – 11.08.2019, 14 – 22 Uhr/10 – 17 Uhr
John Broomhall, Alastair Lindsay & Gäste
In Zusammenarbeit mit Game Music Connect

Diese MasterClass richtet sich an Komponist*innen, Produzent*innen, Student*innen, Musiker*innen und an alle, die sich für interaktive Musik für Videospiele und das Geschäft dahinter interessieren. Im Vorfeld des Kurses erhalten die Teilnehmer*innen ein Briefing über ein Spiel und müssen ihre eigene Musik erstellen. Die Ergebnisse werden am letzten Tag der MasterClass diskutiert. Die diesjährige MasterClass GameMusic wird in Zusammenarbeit mit Game Music Connect von John Broomhall, einem Game-Audio Spezialisten und Komponisten, und Alastair Lindsay, Head of Audio von CORD Worldwide, geleitet. Beide verfügen über einen großen Erfahrungsschatz und kennen die kreativen, technischen und wirtschaftlichen Aspekte der Musikproduktion für Videogames. Broomshall und Lindsay haben zahlreiche Musikprojekte für Videogames geschrieben, produziert, in Auftrag gegeben und geleitet, von kleinen Indie-Titeln bis hin zu riesigen AAA-Blockbustern und können so den Kursteilnehmer*innen aus vielen verschiedenen Blickwinkelns einen Einblick in das Geschäft geben. Lindsay hat auch intensiv an VR-Projekten für Playstation gearbeitet, sein Team bei Sony hat mit als erstes die Bedeutung von Musik und Virtual Reality erforscht. Broomhall schreibt zurzeit Musik für Phoenix Point und setzt seine Zusammenarbeit mit dem bekannten XCOM-Spieler Julian Ollop fort. In einer Reihe von ineinandergreifenden Sessions werden John Broomhall und Alastair Lindsay in der dreitägigen MasterClass GameMusic die Schlüsselfaktoren für ein erfolgreiches Komponieren für Games diskutieren und einen oder zwei besondere Gäste der A-Liste per Videocall zuschalten und vorstellen. Hier geht es zur diesjährigen Hausaufgabe für die MasterClass.

Seminargebühr: 1.200 € (inkl. 19 % MwSt.) oder
Flaterate:1.800 € (inkl. 19% MwST.)
für eine beliebige Anzahl von Masterclasses, Workshops, Foren und Special Events ohne MasterClass Sound Design mit Randy Thom
FlateratePLUS: 2.500 € (inkl. 19% MwSt.)
für eine beliebige Anzahl von Masterclasses, Workshops, Foren und Special Events mit MasterClass Sound Design mit Randy Thom
Zuschuss über Bildungsprämie möglich
Arbeitssprache: englisch
Veranstaltungsort: Elsa Brändström Haus, Hamburg-Blankenese

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John Broomhall ist Mitbegründer und Leiter von Game Music Connect und Komponist von Games-Klassikern wie Transport Tycoon und X-COM/UFO: Enemy Unknown. Zusammen mit Pete Letton hat er als Musiker die EP String Theory /Modularity, ein Mix aus EDM und Jazz, herausgegeben. Als vielseitiger unabhängiger Kreativer mit langjähriger Erfahrung in der Musik- und Videogames-Industrie hatte Broomhall zuvor eine Reihe von leitenden Managementpositionen inne. Er veröffentlichte Dutzende von Titeln als Komponist und Produzent, Audio Director/Consultant, Sound Designer und Voice Director, schrieb zahlreiche Artikel über Gamemusic und Sound und leite bereits mehrere Preisjurys für die BAFTA. Broomhall kuratiert und moderiert den Develop Conference Audio Day in Brighton und war Keynote Speaker für die Audio Engineering Society. Er erhielt unter anderem einen Preis von der Game Audio Network Guild of America und sprach an der Londoner School Of Sound, bei der BIME PRO in Bilbao, bei The Sound of Story @Rewire in Denhaag und an der Hochschule für Musik und Theater in Littauen. Zur Zeit arbeitet er unter anderem an einem Kompositionsauftrag für Phoenix Point. Neben seiner Beschäftigung mit Games verbringt er so viel Zeit wie möglich am Jazz-Keboard.

Alastair Lindsay ist Head of Audio bei CORD Worldwide und leitete zuvor das Audio-Team von Sony Interactive Entertainment Europe. Er hat eine Leidenschaft für interaktive Audioformate, modulare Synths und alles, was man mit Sounds machen kann. Sein Handwerk lernte er Mitte der 80er Jahre auf dem BBC Micro und dem Music 500-System und erhielt für die Gamemusik von Tempest 2K einen CES-Award. Seitdem kann er auf eine 25-jährige Videogame-Karriere als Sound Designer, Komponist, Audio Director und als Senior Executive für Musikproduktionen aller internen und zahlreicher externen Sony-Spiele- und VR-Titel zurückblicken. Alastair Lindsay hat auch große Erfahrung in der Organisation und Umsetzung interaktiver Orchestermusik bei Games. Zuletzt war er bei Sony für Music Licensing, Sound Design und Audio Programming verantwortlich. Zu seinen Credits gehören: The Getaway, Eye Toy, SingStar, Gran Turismo, WipEout, Little Big Planet, Wonderbook, VR Worlds, RIGS und Horizon Zero Dawn.