MSH Conference: Filmmusik Freya Arde

11.08.2021

14:00-17:00 Uhr

Freya Arde

Audio Processing in Film Scoring

In der Filmmusik ist die Musikproduktion genauso wichtig wie das Komponieren selbst. In diesem Werkstattgespräch werden wir Möglichkeiten dieser Produktion erkunden, indem wir mit Audio- und Musikmaterial auf kreative Weise experimentieren. Freya Arde wird Beispiele ihrer Arbeit aus Filmen zeigen, um den Prozess der Filmmusikproduktion nachvollziehbar zu machen. Dies ist ein Workshop für alle, die tiefer in Musikproduktionssoftware eintauchen und ihre eigenen einzigartigen Klänge kreieren wollen.

Seminargebühr: 50 € (inkl. 19 % MwSt.) oder
MSH Conference:
150 € (inkl. 19 % MwSt.)
für eine beliebige Anzahl von MSH Conference Veranstaltungen
Flatrate: 1600 €
(inkl. 19% MwSt.)
für eine beliebige Anzahl von Master Classes, Workshops, MSH Conference und Special Events
Ermäßigung für Studierende, Auszubildende und Praktikant*innen: 20% (Nachweis erforderlich)
Zuschuss über Bildungsprämie möglich – mehr Infos
Arbeitssprache:
englisch
Veranstaltungsort:
Studio Kino, Bernstorffstraße 93, 22767 Hamburg

Wir garantieren:
Bei unvorhersehbaren Ereignissen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, die eine Teilnahme oder eine Reise nach / einen Aufenthalt in Hamburg unmöglich machen, erstatten wir selbstverständlich die bereits gezahlten Gebühren.

Freya Arde ist eine vielfach ausgezeichnete Komponistin, Gitarristin und Produzentin. Ihre letzten Kinoproduktionen „Endzeit“ (Regie Carolina Hellsgård, 2018) und „Meine wunderbar seltsame Woche mit Tess“ (Regie Steven Wouterlood, 2019) feierten Premiere auf Festivals wie dem Toronto International Film Festival und der Berlinale und werden weltweit im Kino ausgewertet. Kurz nach ihrem Masterabschluss in Filmmusik an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf gewann sie den Deutschen Filmmusikpreis als Bester Newcomer für ihre Musik zu „Nellys Abenteuer“ (2016, Regie Dominik Wessely). Seitdem arbeitet sie Vollzeit als Komponistin und vertont Dokumentar- und Kinospielfilme. In ihren einzigartigen Klanglandschaften kombiniert sie akustische Instrumentation mit Audioprocessing und elektronischen Elementen. Sie arbeitete bereits mit Orchestern wie dem Deutschen Filmorchester Babelsberg und dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt. In ihrer neuen Filmmusik zu „Das geheime Leben der Bäume“ (Regie Jörg Adolph, 2020) lässt sie durch das Einbetten von Tier- und Pflanzenklängen aus dem Wald die Grenzen zwischen klassischer Musik und Sounddesign verschwimmen.