MSH Conference: Filmmusik Martina Eisenreich & Axel Ranisch

10.08.2021

19:00 – 22:00 Uhr

Martina Eisenreich & Axel Ranisch

Anregungen einer filmmusikalischen Zusammenarbeit:

In diesem Werkstattgespräch zeigen die Komponistin Martina Eisenreich und der Regisseur Axel Ranisch, wie sie zusammenarbeiten und möglichst früh erste musikalische Themen für Filme entwerfen.

  • Themenschwerpunkte: Vorab – Erarbeitung gemeinsamer konzeptioneller und dramaturgischer Ideen, Themenfindung „absoluter“ Musik, im Gegensatz zur späteren, illustrativ-ergänzenden Arbeit zum Picture Lock, gemeinsame Montage.
  • Mit Beispielen gemeinsamer Arbeiten aus „Familie Lotzmann auf den Barrikaden“ (Musik für 4 Kontrabässe, Kunstpfeifer und Staubsauger, Grimmepreis 2019) und „Tatort Waldlust“ (aufgenommen mit der Dt. Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Deutscher Filmmusikpreis 2018).

    Seminargebühr: 50 € (inkl. 19 % MwSt.)
    MSH Conference: 150 € (inkl. 19 % MwSt.)
    für eine beliebige Anzahl von Veranstaltungen im Rahmen der MSH Conference inkl. SpecialEvents
    Flatrate: 1600 € (inkl. 19% MwSt.)
    für eine beliebige Anzahl von MasterClasses, Workshops, Veranstaltungen im Rahmen der MSH Conference und Special Events
    Ermäßigung für Studierende, Auszubildende und Praktikant*innen: 20% (Nachweis erforderlich)
    Zuschuss über Bildungsprämie möglich – mehr Infos

    Arbeitssprache: deutsch
    Veranstaltungsort: STUDIO KINO, Bernstorffstrasse 93, 22767 Hamburg

Wir garantieren:
Bei unvorhersehbaren Ereignissen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, die eine Teilnahme oder eine Reise nach / einen Aufenthalt in Hamburg unmöglich machen, erstatten wir selbstverständlich die bereits gezahlten Gebühren.

Martina Eisenreich ist eine deutsche Komponistin, Filmkomponistin und Violinistin. Besonders bekannt ist sie für ihre Filmmusiken und ihr Bühnenwirken. Sie veröffentlichte unzählige Alben und instrumentale Konzertprogramme. Besonderes Merkmal sind stets ungewöhnliche Instrumente und Klangspiele, die sie gemeinsam mit dem Schlagzeuger und Sound Artist Wolfgang Lohmeier für eigene Projekte entwickelte. Mit ihm und ihren Ensembles spielte sie bislang rund 1500 Konzerte in europäischen Ländern. 2018 wurde sie als erste Frau mit dem Deutschen Filmmusikpreis in der Kategorie Beste Musik im Film ausgezeichnet, für ihren sinfonischen Score zum Tatort Waldlust von Axel Ranisch. Für ihre Musiken zu Zeit der Wölfe und zur Komödie Endlich Witwer erhielt sie beim Deutschen Fernsehpreis 2020 eine Zweifach-Nominierung in der Kategorie Beste Musik. Ebenfalls 2020 gewann sie als erste Frau den Preis der Deutschen Akademie für Fernsehen – Beste Musik für ihren Score zum Spreewaldrkimi. Zuvor erhielt sie u.a. den Preis der Deutschen Schallplattenkritik, den Creole Publikumspreis der Süddeutschen Zeitung, und den Rolf-Hans Müller Preis für Filmmusik.

Axel Ranisch ist ein deutscher Regisseur, Autor, Schauspieler und Produzent. Er studierte Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“. Für seinen Debütfilm „Ich fühl mich Disco“ erhielt Axel zahlreiche Auszeichnungen, darunter „Best Narrative Feature Film“ und „Best Feature Film Screenplay“ beim 13. LA Indie Film Festival Los Angeles. 2019 gewann er den Grimme-Preis der Kategorie Fiktion für seinen Film „Familie Lotzmann auf den Barrikaden“.